"Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten, damit er ihn bebaue und hüte" ( Genesis 2,15)

Als Christen liegt uns die Achtung vor der Schöpfung besonders am Herzen und immer schon haben sich die Kursleiterinnen der Familienbildungsstätte, z.B. in den langfristig angelegten Eltern-Kind-Gruppen, dieser Achtung als Auftrag angenommen.

In der 2005-2007 entwickelten Wanderausstellung der Familienbildungsstätte "Wo Werte wachsen"( mehr unter Marktplatz zu sehen) heißt es in der begleitenden Arbeitsmappe:

Achtung vor der Schöpfung heißt, achtsam sein mit mir, meinen Mitmenschen, mit meiner Umwelt. Achtsam leben heißt, bewusst und präsent leben.

Achtung vor der Schöpfung heißt, die Dinge vertieft zu "schauen" statt nur ihre Oberfläche zu sehen. "Schauen" heißt, meiner Umwelt respektvoll und abwartend zu begegnen, ohne den Wunsch sich ihrer zu bemächtigen.

Achtung vor der Schöpfung heißt, eine Haltung der Partnerschaftlichkeit zu leben. Gott beauftragt den Menschen als seinem Partner, Teilhaber an der Welt zu sein. Nur dem Menschen als des Menschen Partner kann es wiederum gelingen, die Welt schöpferisch zum Wohle aller zu gestalten.