Leitlinien

"Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben." (Joh. 10, 10b)

Familien sind für die Gesellschaft unverzichtbar, denn "eine Gesellschaft, welche die nachwachsende Generation und deren Eltern vernachlässigt, stellt ihre eigene Zukunft aufs Spiel." (Sozialwort der Kirchen, 1997)

Die Familienbildungsstätten in katholischer Trägerschaft verstehen sich als Partnerinnen von Menschen - Familien in unterschiedlichen Zusammensetzungen, in unterschiedlichen Milieus und auch für einzelne Mitglieder. Familienbildungsstätten sind Orte für lebenslanges Lernen. Der Kirche bieten sie in ihrer Brückenfunktion zwischen "Marktplatz und Kirche" die außergewöhnliche Chance, Menschen zu erreichen, die zwischen Abgewandtheit und dem Wunsch nach neuer Orientierung ihren Weg suchen.

Wir orientieren unser Handeln am Evangelium Jesu Christi.

Wir sind geprägt von der Erfahrung, das christlicher Glaube dem Menschen Sinn, Zuversicht und Halt gibt.

Das bedeutet, dass wir sowohl die Sorgen, Fragen und Nöte als auch die Freude und Hoffnung von Müttern und Vätern, Erziehenden und Kindern, Frauen und Männern wahrnehmen und wertschätzen. Wir orientieren unsere Arbeit immer wieder neu an der sich stetig wandelnden Lebenssituation von Familien.

Wir vermitteln und leben christlich geprägte Kultur durch Begegnung und Gemeinschaft, die Glaubenserfahrungen und Spiritualität einschließt. Als Christen verstehen wir uns als Teil der Schöpfung, für die wir alle Verantwortung tragen.

Teilnehmende und Mitwirkende werden ganzheitlich angesprochen: Körper, Geist und Seele. Sie werden zur Eigeninitiative und Selbstverantwortung ermutigt, die Begabungen zur Entfaltung bringt. In Solidarität mit anderen können diese wertvoll eingesetzt werden.